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Schnellkocher-Blog

Paprikagulasch und eine Erfahrung reicher

Inga
Freitag 19. November 2010

Gulasch war im Angebot. Da es dies jedoch erst bei uns gab, hab ich mich diesmal für Paprikagulasch entschieden.



Dazu habe ich einfach ein gutes Pfund gemischtes Gulasch scharf angebraten, eine grob geschnittene Zwiebel, Lorbeerblätter und Thymian dazugegeben und mit Brühe abgelöscht.

Deckel drauf und auf Stufe 2 für gefühlte 15-20min durchschmoren lassen. Abdampfen lassen.

Im Anschluß gab ich erneut eine große Zwiebel und 2-3 geschnittene rote Paprikaschoten dazu.

Erneut den Deckel drauf und auf Stufe 1 nocheinmal für 5-10min durchgaren lassen. Erneut abdampfen lassen.

Das Gulasch habe ich nun nachgewürzt und mit einer Dose Tomaten und etwas Tomatenmark etwas fruchtiger gestaltet.

Soweit so gut.



Mein Problem war jedoch, dass ich zuviel Flüssigkeit hatte und darunter litt der Geschmack erheblich. Es war viel zu verwässert, so dass ich entgegen meiner Überzeugung mit einer dieser Fix-Tüten für Gulasch versuchte etwas Geschmack in die Sache zu bekommen. Der Geschmack war mir diesmal zwar nicht so gut gelungen, aber das Fleisch und Gemüse waren sehr gut im Biss. Das wird also nochmal wiederholt!



Aus Erfahrung mit, einem herkömmlichen Topf, bin ich es gewohnt, dass viel Wasser während der langen Kochzeit verdampft, der Sud sich daher reduziert. Da dies bei einem SKT kaum der Fall ist, trotz des Abdampfens, kann man scheinbar von vornherein mit weniger Flüssigkeit auskommen.



Habt ihr in dieser Hinsicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder kommt nur mir das so vor?

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Kommentare

Cilly, 22.11.2010, 16:29
Hallo Kerstin,
ohhh, mmh, Linsen, Spätzle und Saitenwürstle. Mein Tipp:
1 zu 3 z.B. 150 g Linsen, 450 ml Flüssigkeit. Dann sollte
es klappen!
Könnte jetzt so das schwäbische "Nationalgericht" kochen und vor allem
essen:)
Viele Grüße, Cilly
@Inga, Deine Tipps zum Paprikagulasch kommen noch!
kerstin, 20.11.2010, 19:37
Hi Inga,

Letzte Woche habe Linsen mit Spätzle gekochet (Bericht kommt) und mir gings ähnlich wie Dir. Vom Kochen in herkömmlichen Töpfen wiess ich, daß sich der Sud langsam einköchelt, also habe ich auch im SKT die selbe Menge Wasser zugeben... mit dem Ergebnis, das eher ein Eintopf entstand, und nicht die gewünschte sämige Konsistenz. Ich habe mir mit einer Mehlschwitze beholfen, frage mich aber ob es in Punkto Flüssigkeitszufuhr eine Faustregel gibt.....


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