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Schnellkocher-Blog

Tipp Nudeln im Schnellkochtopf

Cilly
Sonntag 05. Dezember 2010

Hallo liebe Tester,bei meinen Vorführungen habe ich früher meinen Kunden auch das energiesparende Kochen von Nudeln im Schnellkochtopf erklärt und dank Inga´s Experimetierfreudigkeit habe ich es gedanklich wieder ausgebuddelt. Bei meinem Versuch habe ich 300 g Nudeln (Shipli) in den Schnellkochtopf gegeben, diese genau mit  KALTEM Wasser bedeckt, Salz und etwas gekörnte Bio Gemüsebrühe hinzugegeben. Stufe 2, auf höchster Herdleistung angekocht und sobald der grüne Ring sichtbar wurde den Herd wie gewohnt klein gestellt. Nach 5 Minuten Garzeit den Topf entweder unter Wasser abkühlen oder langsam über die Kochkrone abdampfen. Die Nudeln haben die Flüssigkeit "aufgesaugt". Der Kommentar von meinem Mann: "dass hättest Du ja schon früher machen können, die sind ja sowas von auf den Punkt". Ja, manchmal braucht man eben einen Anstoß. Danke Inga:) Es gab übrigens einen feinen Nudelsalat.

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Kommentare

Harald, 20.11.2015, 20:32
@Annette: ich habe irgendwann in den 90ern auch mal getestet, wie es ist, die Nudeln zu lange drin zu lassen (in einem normalen Topf mit wenig Wasser -- ja ok, ich geb's zu -- ich hatte den Topf eine Weile vergessen und das Klingelzeichen nicht gehört :-). Bei Hartweizen-Nudeln ist das zumindest nicht besonders tragisch, sie waren weder butterweich noch stark zusammengeklebt. Jedenfalls ganz anders als bei den Eiernudeln, die danach sicher ein einziger Klumpen gewesen wären. Ich würde sagen: nur Mut und ausprobieren, wird schon schief gehen.

Oder einen Plan B ausdenken, was man mit den weichen Nudeln danach machen kann (hab allerdings gerade auch keine Idee, vielleicht Kleister? :-)

Für mich besteht der Vorteil der Methode übrigens nicht in der Zeitersparnis bei den Nudeln, sondern darin, ein komplettes Gericht in einem einzigen Durchgang in mehreren Einsätzen im SKT zu kochen, wobei man dann etwas kreativ wegen der verschiedenen Kochzeiten sein muss.

DAS ist dann Zeitersparnis.

Z.B. unten klein geschnittene Kartoffeln, darüber ein Blumenkohl in sehr großen Stücken und vielleicht auch noch eine Sauce in der obersten Etage.
Mit Reis oder ähnlichem geht das auch ganz prima.

Ich hoffte immer schon, das auch mal irgendwann mit Nudeln machen zu können. Ich habe aber nie die Muße gehabt, das mal auszubaldowern. Deswegen herzlichen Dank für den Tipp für die Wassermenge und Zeit, da hätte ich wahrscheinlich eine Weile probieren müssen.

Bei einem elektrischen oder automatischen SKT kann man das Ganze dann vollkommen allein lassen, da der den Druck bzw. die Temperatur selbst regelt (und sich bei ersterem sogar selbst abschaltet).
Harald, 20.11.2015, 20:31
ich habe jetzt die Methode auch mal ausprobiert. Die Spiral-Nudeln aus Hartweizen fast mit Wasser bedeckt (in diesem Fall gewürzt) und dann 7 Minuten garen lassen (also nach Ingas Beschreibung viel zu lange). Sie waren danach nicht schlabrig.

Mein elektrischer SKT kocht allerdings bei niedrigerem Druck bei 118 grad, deswegen kann man das wohl nicht direkt vergleichen.

Ich werde wohl beim nächsten Mal noch etwas weniger Wasser nehmen, damit es am Ende ganz von den Nudeln aufgenommen ist. Geht aber nur, wenn der Topf am Ende aus ist, damit er keinen Schaden nimmt.
Annette, 11.11.2015, 15:49
@Harald: danke für den Kommentar - jetzt kann ich zum ersten Mal nachvollziehen, wo diese Regel (ich kenne noch: 1 Liter Wasser pro 100 g Nudeln) herkommt! Ich koche Nudeln auch schon länger mit viel weniger Wasser, aber irgendwo im Hinterkopf spukte die alte Regel immer herum.
Übrigens koche ich Nudeln nicht im SKT - bei mir ist die Furcht vor dem potentiellen Desaster (= labbrige Teigwaren) größer als der Drang, fünf Minuten Kochzeit einzusparen. Bei Spaghetti geht's eh nicht, denn die muss man ab und zu mal umrühren, und bei den 7 Minuten Kochzeit für Mini-Farfalle... nee.
Harald, 10.11.2015, 8:44
Hallo,

früher (in den 70ern) wurde immer gesagt:
"Nudeln müssen in viel Wasser gekocht werden und ab und zu umgerührt werden, eventuell auch mit etwas Öl".
Dazu kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass das damals auch tatsächlich so nötig war. Viele der Nudelkochanleitungen wurden aus der Zeit übernommen, weil man das halt so macht und ohne zu überlegen, warum.

Es gab nämlich damals praktisch überhaupt keine Hartweizennudeln!

Wenn man es anders machte, bekam man einen mehr oder weniger festen Klumpen in dem alle Nudeln zusammengepappt waren. Die Nudeln gegannen sich mit der Zeit aufzulösen und die Eier haben sicher auch die Klebefreudigkeit erhöht.

Mit den 100%-Hartweizennudeln (ohne Ei) hat sich dann alles geändert.

Seitdem koche ich Nudeln in kviel leineren Töpfen mit recht wenig Wasser und habe auch ohne Umrühren keine verklebten Nudeln mehr. Sie müssen nicht mehr frei schwimmen können. Öl ist auch unnötig.

Ich denke, dass dies auch genauso bei der Methode im SKT zu berücksichtigen ist.
Ich schätze dass z.B. Spätzle (mit Ei) das angegebene Verfahren im SKT schlechter verkraften werden.

Gibt es zu dem Thema inzwischen weitere Erfahrungen?

Gruß, Harald
Inga, 06.12.2010, 1:36
Ahhh... also nur mit kalten Wasser bedecken und durchstarten. Ok, da klingt sogar noch einfacher.
Mein Mann hat heute zum ersten mal mit unserem Topf gekocht. Lacht nicht, nein lacht bitte nicht... ne Tütensuppe!
Es sollte echt schnell gehen und war nur als Snack gedacht. Er hat das Zeug (irgendwas mit Griesklößchen) mit Wasser angerührt und noch ein paar Suppennudeln dazu gemischt. Das Ganze auf Stufe 2 nur angekocht bis zum grünen Ring und dann 2-3 Minuten garen gelassen. Vom Herd genommen, abgedampft und fertig. Das waren keine 5 Minuten. Reichte für ne Werbepause! ;-)


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